Process Management

Was ist ein Anforderungsprozess und wie läuft dieser ab?
Der Anforderungsprozess ist ein strukturierter Ablauf, der sicherstellt, dass Anforderungen systematisch, nachvollziehbar und qualitätsgesichert erstellt, dokumentiert und umgesetzt werden – unabhängig davon, ob es sich um digitale, physische oder dienstleistungsbezogene Produkte handelt. Er schafft klare Verantwortlichkeiten für effiziente Kommunikation und Entscheidungen, erzeugt Transparenz für alle Stakeholder und bietet die Grundlage für eine hohe Qualität und Optimierungen im Zuge des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
Ein professionell gestalteter Prozess berücksichtigt nicht nur technische Anforderungen, sondern auch organisatorische, kommunikative und kulturelle Aspekte, die entscheidend für Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Lösung sind.

Wir organisieren Ihren Anforderungsprozess!
Der Ablauf eines Anforderungsprozesses gliedert sich in sechs aufeinander abgestimmte Phasen:
Der Anforderungsprozess endet demnach nicht; er ist ein lebendiger Zyklus, der Lernen, Qualität und Weiterentwicklung in den Mittelpunkt stellt.
Warum ist eine Optimierung des Anforderungsprozesses sinnvoll?
In komplexen Projekten ist Qualität kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis klar definierter Prozesse und gezielter Optimierung. Nur durch kontinuierliche Verbesserung und Anpassung, z.B. am Testkonzept an geänderte Rahmenbedingungen können Unternehmen sicherstellen, dass Anforderungen realistisch, effizient und bedarfsgerecht umgesetzt werden.
Der Anforderungsprozess sollte daher einer steten Governance und Optimierung unterliegen, die durch alle Stakeholder gefördert wird. Anders gesagt: Es benötigt einen dauerhaften Change Prozess für Ihren Anforderungsprozess.
Vorteile von ghc solutions

Unsere Business Analysten begleiten Sie von der Analyse bestehender Prozesse bis zur nachhaltigen Verankerung optimierter Vorgehensweisen in Ihrer Organisation. Dabei verbinden wir fachliche Expertise im Requirements Engineering mit strategischem Prozessverständnis und Change-Management-Kompetenz.
Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Anforderungsprozesse zu optimieren und dadurch Transparenz zu schaffen, die Anpassungsfähigkeit zu verbessern, Qualitätssicherung zu integrieren, die Zufriedenheit aller Stakeholder zu erhöhen und Effizienz zu steigern – damit Ihr Produkt noch erfolgreicher wird.
Erfolgsfaktoren des up¯solut Anforderungsprozess

- Prozessanalyse und Reifegradbewertung
- Definition von Zielen und Qualitätsstandards
- Gemeinsame Entwicklung messbarer Prozess- und Qualitätsziele sowie Festlegung von KPIs, Standards und Vorgehensmodellen.
- Design und Implementierung optimierter Soll-Prozesse
- Modellierung effizienter, qualitätsgesicherter Prozesse unter Berücksichtigung agiler oder klassischer Projektumgebungen
- Einführung und Veränderungsbegleitung (Change Management)
- Aktive Einbindung der Stakeholder durch Workshops, praxisorientierte Schulungen und Coaching ihrer Analysten beim nächsten Feature, um Akzeptanz in aktives Commitment zu überführen.
- Qualitätssicherung und Monitoring
- Etablierung einer Governance für den Anforderungsprozess, Mechanismen zur kontinuierlichen Überprüfung der KPIs, Nachverfolgbarkeit und als Grundlage zur Verbesserung der Anforderungen.
- Lessons Learned und Wissensmanagement
- Sammlung, Aufbereitung und Transfer gewonnener Erkenntnisse zur Prozessoptimierung und langfristigen Etablierung einer nachhaltigen Anforderungskultur

- Höhere Effizienz: Prozesse werden schlanker, schneller und transparenter gestaltet.
- Geringere Projektkosten: Reduzierter Abstimmungsaufwand und weniger Nacharbeiten senken Kosten deutlich.
- Bessere Qualität: Anforderungen sind klar, testbar und nachvollziehbar formuliert – die Ergebnisqualität steigt.
- Höhere Verlässlichkeit: Risiken werden früh erkannt, Entscheidungen nachvollziehbar dokumentiert.
- Stärkere Zusammenarbeit: Fachbereiche, IT und Management sprechen eine gemeinsame Sprache und leben einen gemeinsamen Prozess.
- Nachhaltiger Lernerfolg: Ihre Organisation entwickelt eine stabile, anpassungsfähige Anforderungskultur, die zukünftige Projekte vereinfacht.
Häufige Fragen zum Process Management
Antwort: „Der Lebenszyklus beschreibt den gesamten Weg einer Anforderung:
1. Entstehung (Ermittlung/Quelle),
2. Spezifikation/Bearbeitung (Analyse, Modellierung, Priorisierung),
3. Implementierung/Test (Entwicklung und Verifizierung) und
4. Nutzung/Wartung (Monitoring und Betrieb in Produktion, ggf. Archivierung/Außerbetriebnahme).
Das Management muss in jeder Phase die Verantwortlichkeit und den Status kennen.“
Antwort: Die Baseline ist der freigegebene, stabile Stand aller Anforderungen, auf dem Planung und Entwicklung basieren. Sie wird festgelegt, sobald die relevanten Stakeholder Vollständigkeit und Korrektheit bestätigt haben. Danach dürfen Änderungen nur noch nach einem definierten Änderungsprozess erfolgen – unabhängig davon, ob dieser über ein Gremium, das Produktmanagement oder ein Tool-gestütztes Verfahren läuft. So bleibt der Projektumfang kontrollierbar und Scope Creep wird vermieden.
Antwort:
„1. Antrag: Ein Stakeholder reicht den formalen Antrag mit Begründung und Priorität ein.
2. Impact-Analyse: Der Requirements Engineering analysiert die Auswirkungen auf Scope, Kosten, Termine und andere Anforderungen (Traceability ist hier kritisch).
3. Entscheidung: Das Change Control Board (CCB) oder der Product Owner entscheidet basierend auf der Impact-Analyse und dem Business Value.
4. Implementierung: Nur bei Genehmigung wird die Anforderung versioniert und implementiert.
Ein Change Request kann über verschiedene Kanäle eingehen – z. B. als Ticket, Feedback aus Tests oder formaler Antrag. Entscheidend ist, dass jede Änderung möglichst über einen zentralen Kanal strukturiert erfasst und analysiert und bewertet wird: Das Requirements Engineering bewertet die Auswirkungen auf Scope, Kosten und Termine, bevor das Change Control Board oder der Product Owner über Umsetzung und Priorität entscheidet. So bleibt der Änderungsprozess nachvollziehbar, kontrolliert und businessorientiert. Häufig besteht die Schwierigkeit in der Frage, ob etwas ein Change Request ist oder bereits Teil der bisherigen Anforderungen war.“
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