Agile Methoden

Was bedeutet agil im Projektkontext?

Agiles Arbeiten sorgt für schnelle, sichtbare Ergebnisse, ermöglicht flexible Reaktionen auf neue Anforderungen und fördert eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. So entsteht ein Ergebnis, das sich kontinuierlich an den tatsächlichen Bedarf anpasst und maximalen Mehrwert schafft.

Wir organisieren Ihren Entwicklungsprozess!
Hierzu betrachten wir sechs Schritte:

1. Iteratives Vorgehen
  1. Projekte werden in kurze Zyklen (Sprints/Iterationen) unterteilt
  2. am Ende jedes Zyklus gibt es ein funktionsfähiges (Teil-)Ergebnis, das bewertet werden kann
2. Kundenzentrierung
  1. der Kunde oder Anwender wird regelmäßig einbezogen
  2. Feedback fließt direkt in die Weiterentwicklung des nächsten Zyklus ein, sodass das Endprodukt den tatsächlichen Bedarf besser trifft
3. Flexibilität & Anpassungsfähigkeit
  1. Anforderungen dürfen sich während des Projekts ändern
  2. anstatt Plänen starr zu folgen, wird auf Veränderungen reagiert
4. Transparenz & Zusammenarbeit
  1. offene Kommunikation im Team und mit Stakeholdern ist zentral
  2. Fortschritt und Hindernisse werden regelmäßig sichtbar gemacht (z. B. Daily Stand-ups, Reviews)
5. Selbstorganisierte Teams
  1. Teams entscheiden selbst, wie sie ihre Arbeit am besten erledigen
  2. Führungskräfte schaffen eher Rahmenbedingungen und Hindernisse aus dem Weg, statt Mikromanagement zu betreiben
6. Transparenz & Zusammenarbeit
  1. regelmäßige Retrospektiven helfen, Arbeitsweisen und Prozesse aller Beteiligten stetig zu optimieren

Warum die Nutzung agiler Methoden?

Agile Methoden ermöglichen es Unternehmen, Veränderungen schnell, strukturiert und kundenorientiert zu begegnen. Anstatt starre Pläne abzuarbeiten, reagieren Teams flexibel auf neue Erkenntnisse, Feedback oder Marktanforderungen und liefern dabei kontinuierlich messbare Ergebnisse.​ Durch das Vorgehen in kurzen Iterationen wird regelmäßig Feedback generiert, welches im nächsten Entwicklungszyklus direkt Berücksichtigung findet.

Agiles Arbeiten fördert die enge Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen, IT und Management, wodurch Anforderungen nicht nur besser verstanden, sondern effizienter umgesetzt werden. Durch kurze Entwicklungszyklen, regelmäßige Tests und Reviews und iterative Anpassungen entstehen Lösungen, die konsequenter auf den tatsächlichen Bedarf der Benutzer abgestimmt sind.​

Vorteile von ghc solutions

Häufige Fragen zu agilen Methoden

Wie unterscheidet sich die Ermittlung von Anforderungen im agilen Umfeld (User Stories) von der klassischen Spezifikation (Lastenheft) aus Sicht des Business?

Antwort: Agil fokussiert auf kurze Iterationen und schnellen Geschäftswert. User Stories beschreiben aus Nutzersicht, was erreicht werden soll, und sind leicht priorisierbar. Das Lastenheft (klassisch) ist eine umfassende, einmalige Spezifikation, die Vertragssicherheit bietet. Das Business wählt die agile Methode, wenn Flexibilität und schnelle Markteinführung wichtiger sind, und die klassische Methode, wenn regulatorische Compliance und feste Budgets im Vordergrund stehen.

Wie wird sichergestellt, dass die Anforderungen wirklich umsetzbar sind, sowohl technisch als auch ökonomisch?

Antwort: Die Machbarkeit wird durch Machbarkeitsstudien und die Einbindung der Architekten/Entwickler in die Requirements Engineering-Phase geprüft. Technische Machbarkeit (Ist es überhaupt möglich?) und Ökonomische Machbarkeit (Ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sinnvoll?) müssen überprüft werden. Das Requirements Engineering muss frühzeitig alternative Lösungen vorschlagen, wenn die ursprüngliche Anforderung zu teuer oder riskant ist.

Haben Sie noch Fragen?

Unsere FAQs sind die schnelle Hilfe für Ihre Anliegen.

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